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Zeugen der industriellen Vergangenheit

Das Neue Kesselhaus

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Das „Neue Kesselhaus“ löste ab dem Jahr 1906 das nördlich gelegene „Alte Kesselhaus“ sukzessive ab. Hier wurde Kohle verfeuert, um mit Dampf Wärme und Strom für die Produktion von Pfaff-Nähmaschinen zu erzeugen.

Mit seiner Standsteinfassade, den großen Fenstern und dem hohen Schornstein, der früher 30 Meter in die Luft ragte, prägte das Kesselhaus über ein Jahrhundert das Bild des Pfaff-Quartier maßgeblich. Es wird deshalb eine Sanierung durch einen privaten Investor angestrebt.

Derzeit stehen mehrere Nutzungsideen im Raum, beispielsweise als Quartierszentrum mit Büro- und Dienstleistungsräumen oder als Restaurant.

Das Kesselhaus soll auch künftig das Erscheinungsbild des Pfaff-Quartiers prägen – als identitätsstiftendes Zeugnis der fossilen Vergangenheit im Kontrast zu den wärmegedämmten Gebäuden, die klimaneutral mit Solarstrom versorgt werden.

  • Das Neue Kesselhaus in einer Aufnahme um 1910. 
Der Schornstein war über 30 Meter hoch und eine weit sichtbare Landmarke für den Industriestandort Kaiserslautern. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

    Das Neue Kesselhaus (Aufnahme um 1910). Der Schornstein war ĂĽber 30 Meter hoch und eine weit sichtbare Landmarke fĂĽr den Industriestandort Kaiserslautern. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

  • Das Luftbild von 1959 zeigt die damals zentrale Lage des Neuen Kesselhauses innerhalb der PFAFF-Achse. Rechts im Bild ist das frisch fertiggestellte Neue Verwaltungsgebäude erkennbar. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

    Das Luftbild von 1959 zeigt die damals zentrale Lage des Neuen Kesselhauses innerhalb der PFAFF-Achse. Rechts im Bild ist das frisch fertiggestellte Neue Verwaltungsgebäude erkennbar. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

Witnesses of the Industrial Past

The New Boiler House

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Image caption

Starting in 1906, the “New Boiler House” gradually replaced the “Old Boiler House” located to the north. (Here, coal was burned to generate steam, producing heat and power for the manufacturing of Pfaff sewing machines.)

With its sandstone façade, large windows, and tall chimney rising 30 meters into the air in the past, the boiler house significantly shaped the appearance of the Pfaff Quarter for over a century. Renovation through a private investor is therefore being pursued.

Several potential uses are currently being considered, such as a neighborhood center with office and service spaces or a restaurant.

The boiler house is intended to continue shaping the character of the Pfaff Quarter—as an identity-defining reminder of its fossil-fuel-based past, contrasting with the thermally insulated buildings supplied with climate-neutral solar energy.

  • Das Neue Kesselhaus in einer Aufnahme um 1910. 
Der Schornstein war über 30 Meter hoch und eine weit sichtbare Landmarke für den Industriestandort Kaiserslautern. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

    The new Boiler house (photograph circa 1910). The associated chimney was over 30 meters high and served as a widely visible landmark of the industrial site in Kaiserslautern. (Source: Kaiserslautern City Archives)

  • Das Luftbild von 1959 zeigt die damals zentrale Lage des Neuen Kesselhauses innerhalb der PFAFF-Achse. Rechts im Bild ist das frisch fertiggestellte Neue Verwaltungsgebäude erkennbar. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

    The aerial photograph from 1959 shows the central position of the New Boiler House within the PFAFF axis at the time. On the right, the newly completed New Administration Building can be seen. (Source: Kaiserslautern City Archives)

Témoins du passé industriel

La nouvelle chaufferie

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Légende

À partir de 1906, la « nouvelle chaufferie » a progressivement remplacé l’« ancienne chaufferie » située au nord. On y brûlait du charbon afin de produire de la vapeur, générant chaleur et énergie pour la fabrication des machines à coudre Pfaff.

Avec sa façade en grès, ses grandes fenêtres et sa haute cheminée s’élevant à 30 mètres, la chaufferie a marqué pendant plus d’un siècle l’image du quartier Pfaff. Une rénovation par un investisseur privé est donc envisagée.

Plusieurs projets d’utilisation sont actuellement à l’étude, par exemple un centre de quartier avec bureaux et services, ou encore un restaurant.

La chaufferie doit continuer à marquer l’identité du quartier Pfaff, en tant que témoin emblématique de son passé fondé sur les énergies fossiles, en contraste avec les bâtiments isolés thermiquement et alimentés en énergie solaire neutre en carbone.

  • Das Neue Kesselhaus in einer Aufnahme um 1910. 
Der Schornstein war über 30 Meter hoch und eine weit sichtbare Landmarke für den Industriestandort Kaiserslautern. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

    Chaufferie (photographie vers 1910). La cheminée associée dépassait 30 mètres de hauteur et constituait un repère visible de loin pour le site industriel de Kaiserslautern. (Source : Archives municipales de Kaiserslautern)

  • Das Luftbild von 1959 zeigt die damals zentrale Lage des Neuen Kesselhauses innerhalb der PFAFF-Achse. Rechts im Bild ist das frisch fertiggestellte Neue Verwaltungsgebäude erkennbar. (Quelle: Stadtarchiv Kaiserslautern)

    La vue aérienne de 1959 montre la position centrale de la nouvelle chaufferie au sein de l’axe PFAFF. À droite de l’image, on distingue le nouveau bâtiment administratif récemment achevé. (Source : Archives municipales de Kaiserslautern)

Förderung

Gefördert im Energieforschungsprogramm im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt"