Gefördert im Energieforschungsprogramm im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt"
Das „Neue Kesselhaus“ löste ab dem Jahr 1906 das nördlich gelegene „Alte Kesselhaus“ sukzessive ab. Hier wurde Kohle verfeuert, um mit Dampf Wärme und Strom für die Produktion von Pfaff-Nähmaschinen zu erzeugen.
Mit seiner Standsteinfassade, den großen Fenstern und dem hohen Schornstein, der 30 Meter in die Luft ragte, prägte das Kesselhaus über ein Jahrhundert das Bild des Pfaff-Quartier maßgeblich. Es wird deshalb eine Sanierung durch einen privaten Investor angestrebt.
Derzeit stehen mehrere Nutzungsideen im Raum, beispielsweise als Quartierszentrum mit Büro- und Dienstleistungsräumen oder als Restaurant.
Das Kesselhaus soll auch künftig das Erscheinungsbild des Pfaff-Quartiers prägen – als identitätsstiftendes Zeugnis der fossilen Vergangenheit im Kontrast zu den wärmegedämmten Gebäuden, die klimaneutral mit Solarstrom versorgt werden.
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